David Görne: Ein Deutscher, der im Mutterland der Haute Cuisine sein Glück fand

By Charlotte Sturm 7 Monaten agoNo Comments

Eigentlich sollte David Görne Jurist werden. Doch anstatt in Paragraphen stöberte er lieber in Kochbüchern und sattelte schlussendlich um: Kochender Gastgeber zu sein, ist seine große Leidenschaft. Davon können sich die Gäste am 28., 29. und dem Zusatztermin am 30. Januar 2022 im Hotel ‚Der Seehof‘ in Ratzeburg überzeugen. Anlässlich des 35. Schleswig-Holstein Gourmet Festivals verlässt David Görne seine Wirkungsstätte, das Restaurant ‚G.A.‘ in der Normandie (Frankreich), um an der Lauenburgischen Seenplatte für außergewöhnliche Feinschmecker-Erlebnisse zu sorgen. Was für ein 6-Gänge-Menü erwartet die Gäste: u.a. Räucheraal aus der Region, Krustentiere und Cidre Beef aus der Normandie, ein duftender CrèMeer vom Hof Backensholz aus Nordfriesland – natürlich mit Trüffel gefüllt, wie es der Maître de Cuisine liebt, und zum Abschluss etwas Süßes mit edler Valrhona Schokolade.
Seinem Entschluss, seine Leidenschaft Kochen zum Beruf zu machen, folgte ein Praktikum bei Vincent Klink im Colombi Hotel in Freiburg. Anschließend ging David Görne in die Kochlehre beim 2-Sterne-Küchenchef Thomas Martin vom Louis C. Jacob an Hamburgs Elbchaussee. Auch Stationen bei Dirk Luther in Glücksburg sowie der französischen 3-Sterne-Ikone Alain Ducasse prägten den gebürtigen Hamburger. Als seine Familie das Manoir de Retival in Frankreich erwarb, fing Görne im Wohnzimmer seiner Eltern an, Gäste im kleinen Rahmen zu bewirten. Er war damit so erfolgreich, dass er das Herrenhaus über dem Fluss Seine 2011 übernahm und als Hotel mit 12 individuell geschnittenen Zimmern und Restaurant einrichtete.
Sensationell! Als erster Deutscher im Land der Haute Cuisine erhielt David Görne 2016 einen Michelin Stern. Das brachte große Publicity. „Mittlerweile bin ich an einem Stepp angelangt, wo ich meine Gerichte auf ein Top Produkt reduziere mit einer tollen Sauce – das war’s“, erklärt der Sternekoch, der sein Piano, wie er seinen Molteniherd nennt, als Herzstück im Restaurant platziert hat. Denn ihm ist der direkte Gästekontakt sehr wichtig. Der Name des Restaurants ‚G.A.‘ geht auf eine Konversation von Voltaire und Friedrich dem Großen zurück, aus der das Wortspiel “Gé grand a petit” – „G.A.“ entstammt.
Wer neugierig geworden ist und mehr über diesen spannenden Küchenchef erfahren möchte, hört in unsere Podcastfolge rein (z.B. auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/0gNrLR7dYs9yxiGH8zVLNu?si=bfd05266105743b3) oder – noch besser – bucht einen Platz am 30. Januar, um sein Gastspiel beim Gourmetfestival live mitzuerleben!

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