Grandseigneur der deutschen Kochkunst – Harald Wohlfahrt in der Orangerie

By SHGF 3 Wochen agoNo Comments

Von der ‚New York Times‘ zu den zehn besten Köchen der Welt erklärt, Top-Bewertungen in sämtlichen Restaurant-Guides und 25 Jahre lang mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet: Die Vita des besten Kochs Deutschlands, Harald Wohlfahrt, ist mehr als beeindruckend. Der 62-Jährige hält nach seinem Ausscheiden in der ‚Schwarzwaldstube‘ dem Schleswig-Holstein Gourmet Festival die Treue: In der 32. Saison reist er am 26. und 27. November 2018 in die ‚Orangerie‘, wo er mit seinem Freund und Sternekoch Lutz Niemann ein Menü zaubert, das die Geschmacksnerven umschmeichelt.

Angefangen hat alles bei seinen Großeltern, die Selbstversorger waren. Hier verbrachte Harald Wohlfahrt viele glückliche Stunden. Das weckte seine Sinne für die Natur und ihre Produkte – und inspirierte bereits in frühen Jahren seinen Berufswunsch: Koch. Nach einer Ausbildung im ‚Mönchs Waldhotel‘ im Nordschwarzwald stieg er im damaligen Zwei-Sterne-Restaurant ‚Stahlbad‘ in Baden-Baden in die gehobene Gastronomie ein. 1977/78 folgten Stationen im ‚Tantris‘ von Eckart Witzigmann und in der ‚Schwarzwaldstube‘ bei Wolfgang Staudenmaier (Zwei Sterne), dessen Nachfolger er werden sollte. Mit Talent und Ehrgeiz stieg Harald Wohlfahrt die Karriereleiter steil bergauf: 1980 absolvierte er ein Praktikum bei Alain Chapel und besuchte noch im selben Jahr erfolgreich die Meisterschule. Was danach kam, ist längst Gourmet-Geschichte: Ein Vierteljahrhundert lang hielt er drei Michelin-Sterne. Keinem anderen deutschen Koch ist das bisher gelungen.

Inzwischen sind fünf seiner Schüler selbst in der Drei-Sterne-Liga und die Raumfahrtbehörde ESA beauftragte den Bundesverdienstkreuzträger mit der Entwicklung eines kulinarisch anspruchsvollen Spacefoods. Harald Wohlfahrt sagt bescheiden von sich: „Einem optimalen Ausgangsprodukt zur höchsten Geschmacksentfaltung zu verhelfen, das ist der Antrieb meiner Leidenschaft.“

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