Saucen-König Jens Rittmeyer erstmals beim SHGF

By SHGF 1 Monat agoNo Comments

Schon zu seiner Zeit in Portugal 2002 wollte Jens Rittmeyer beim Schleswig-Holstein Gourmet Festival (SHGF) mitmachen. „Der Ruf ist bei uns Köchen wie bei den Gästen nicht nur national, sondern auch international sehr gut“, urteilt der Saucen-König. In der 34. Saison soll es nun endlich als Gastkoch vom SHGF-Mitglied Waldhaus Reinbek klappen. Der Termin im März musste aufgrund des staatlich verordneten Lockdowns auf zwei Sonntage am 30. Mai sowie den 20. Juni um jeweils 17 Uhr verschoben werden.
Die Menüs von Jens Rittmeyer erzählen Geschichten: Von der See, lauen Sommertagen, Obst- und Gemüsegärten im Alten Land, seiner Wahlheimat. Seine Leidenschaft für die nordische Naturküche mit Fokus auf ausdrucksstarken Saucen und frischem Gemüse bringt der 45-Jährigen ab April 2021 im eigenen ‚Rittmeyers Restaurant N4‘ in Buxtehude auf die Teller. „Das Reisen ist eine meiner Leidenschaften und zugleich Inspirationsquelle“, sagt der charismatische Maître. Besonders Skandinavien fasziniert ihn seit Jahren: Seinen Lachs bezieht er beispielsweise von den Färöer Inseln. Dabei legt er höchsten Wert auf den engen Kontakt zu Erzeugern und Produzenten! Ein weiterer Fokus liegt auf seinen außergewöhnlich raffinierten Gemüsezubereitungen und den aufwendig gekochten Saucen, die so beliebt sind, dass er inzwischen als Unternehmer im Internet unter ‚Rittmeyers Besondere Rafinessen‘ tätig ist und feine Jus, Sude, Saucen und Fonds für den Hausgebrauch kocht.
Die Begeisterung fürs Kochen entdeckte er als Kind: „Meine Mutter und Großmutter haben im Garten viel selbst angebaut, geerntet und gemostet – ein Paradies.“ Den Grundstein für seine beachtliche Karriere legte der aus Halle stammende 1991 erst zwei Jahre im Restaurant seines Großonkels und das letzte Jahr im Alleehotel Bären in Baden-Baden. Es folgten Stationen bei vielfach ausgezeichneten Köchen wie Günter Scherrer im ‚Victorian‘ in Düsseldorf, ‚Landhaus Köpp‘ in Xanten und 2001 im 3-Sterne-Restaurant von Dieter Müller in Bergisch Gladbach. „Ich hatte mich einfach beworben und er lud mich zu einem faszinierenden Vorstellungsgespräch mit anschließendem Essen ins Schloss Lerbach ein. Der Mann hat Klasse!“ Kurze Zeit später durfte Rittmeyer bei Dieter Müller auf dem Posten des Sauciers anfangen und konnte seine Begabung für aromareiche Jus, Saucen und Fonds ausleben. „Seine Perfektion im Detail und seine Tipps und Tricks haben mich nachhaltig geprägt. Zum Abschied hat mir Dieter Müller eine Schürze geschenkt mit der Aufschrift: Lieber Jens Rittmeyer, vielen Dank für die vielen guten Saucen im Namen vieler glücklicher Gäste. Das war ein Ritterschlag für mich!“
Der Ostdeutsche wollte mehr in den Süden und bewarb sich beim deutschen Sternekoch Dieter Koschina in Albufeira in Portugal Als Sous-Chef fing er in seiner ‚Vila Joya‘ an und war begeistert von der Vielfalt der frischen Produkte im Mittelmeerraum und diesem so anderen Lebensgefühl. Als ihm sein erster Posten als Küchenchef im Restaurant ‚São Gabriel‘ in Almancil angeboten wurde, griff er 2003 zu und wurde gleich mit nur 27 Jahren in erstmals mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet! Nach sechs Jahren kehrte der Hobby-Taucher zurück nach Deutschland und erhielt auch hier, im ‚KAI3‘ des ‚Budersand Hotels Golf & Spa‘ auf Sylt die begehrte Auszeichnung. Die anspruchsvollen Gäste ermutigten Rittmeyer, seine genialen Saucen auch zu verkaufen. Die Idee zum eigenen Online-Shop war geboren. 2017 wechselte er aufs Festland nach Buxtehude, um neben seinem Küchenchef-Posten in den Restaurants ‚N°4‘ und ‚Seabreeze‘ im Navigare NSB Hotel seine Selbstständigkeit als Produzent frischer Saucen auszuleben. Sein einstiges Hobby wird zum einträglichen Business und macht zudem Jens Rittmeyer und die vielen Genießer glücklich.
Unerschrocken traut sich der Unternehmer einen weiteren Schritt zu. Sein neuester Coup ist die komplette Selbstständigkeit mit ‚Rittmeyers Restaurant No4‘ im Vorstandscasino der Reederei NSB. Hier bietet er ausschließlich am Freitag und Samstag ein Überraschungsmenü aus tagesfrischen Produkten seiner Produzenten aus der Region an. „Rittmeyers Restaurant No4 steht aber nicht nur für die Anzahl der Tische, an denen jeweils zwischen 2 und 6 Personen in der exklusiven Räumlichkeit Platz finden, sondern auch für das besondere Genusserlebnis am Wochenende“, verspricht der Saucen-Fetischist, der Corona als Chance sieht, sich intensiver mit der Natur und den eigenen Lebens- und Essgewohnheiten auseinanderzusetzen. Think positive and creative! www.jens-rittmeyer.de

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